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3D-CAD in der Hochschulausbildung

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3D-CAD in der Hochschulausbildung
Autor: Dr.-Ing. Frank Schmitt; Prüfer: Prof. Dr.-Ing. Albert Schmid-Kirsch 

Die zwei primären Lehrziele der Darstellenden Geometrie liegen in der Entwicklung des räumlichen Denkens sowie der Förderung geometrischer Bildkompetenz. Beide Kompetenzen sind trotz der Substitution von Lineal und Zirkel durch die Anwendung von CAD-, Bildbearbeitungs- und Desktop-Publishing-Systemen nicht obsolet geworden. Im Gegenteil: sie stellen für Architektinnen und Architekten angesichts der wachsenden Bedeutung von Bildinformation sowie einer zunehmenden Komplexität und Diversifizierung geometrischer Formen und baukonstruktiver Lösungen weiterhin elementare Kompetenzen dar. Aus Sicht der Lehre bildet die geometrische Konstruktionszeichnung ein unverzichtbares Medium bei der Ausprägung dieser Kompetenzen. Die vorliegende Arbeit arbeitet inhaltliche und methodische Schwerpunkte des „klassischen" Unterrichts zur Darstellenden Geometrie heraus, die in Hinblick auf die übergeordneten Lehrziele hervorzuheben sind.
Dabei konzentrieren sich die verwendeten Beispiele auf drei Aufgabenbereiche im Rahmen zugeordneter Normalrisse: Wahl der Abbildungsparameter, Grundaufgaben der Darstellenden Geometrie, sowie Klären der Sichtbarkeit von Objekten. Diese Beispielaufgaben und ihre Lösungswege werden im Kern der Untersuchung unter didaktischen Gesichtspunkten in eine 3D-Bearbeitung mit AutoCAD® 2007 übersetzt. (Die Auswahl von AutoCAD für die Untersuchung erfolgte aufgrund der weiten Verbreitung des Programms in Studium und Berufspraxis. Daneben erfüllt dessen breites Befehlsspektrum zum Bearbeiten von Linienmodellen die notwendigen Voraussetzungen dafür, unmittelbare Bezüge zu Verfahren der Darstellenden Geometrie herstellen zu können.)